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Termine

26.01.2020: 19:00 Uhr Kapuzinerkirche in Bingen, Kapuzinerstr. 13, Orgelkonzert mit Werken von Louis Lewandowski und Herbert Fromm (Organist: Regionalkantor Alexander Müller), aus Anlaß zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2020

Informationen des Arbeitkreises Jüdisches Bingen

 
Der "Arbeitskreis Jüdiisches Bingen" wurde 1998 gegründet; er
ist als 'gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft' behördlich anerkannt. Zweck des "Arbeitskreises Jüdisches Bingen" ist die Aufrechterhaltung der Erinnerungen an die Juden in Bingen und Umgebung.

Virtuell durchs jüdische Bingen

BINGEN/DARMSTADT (red). Okober 2019:Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB) konnte eine Gruppe der Jüdischen Gemeinde Darmstadt begrüßen. Die Damen und Herren aus Darmstadt ließen sich auch nicht von dem regnerischen Wetter abhalten, schließlich war der Besuch seit langer Zeit geplant. Der Vorsitzende des AKJKB begrüßte die Gäste in den Räumen der ehemaligen Binger Synagoge. Wegen des Regens wurde der Gang durch das jüdische Bingen mit einem Power-Point-Vortrag vorgestellt. Dadurch war es möglich, den eigentlichen Gang durch das an diesem Tag sehr regnerische Bingen relativ kurz zu halten. Nass aber mit vielen neuen Informationen und Eindrücken traf man sich danach in der „Alten Wache", ein Haus mit jüdischer Vergangenheit, zu Kaffee und Kuchen. Wenn auch das Wetter den Besuchern nicht hold war, so
wollte man doch dem Binger jüdischen Friedhof unbedingt einen Besuch abstatten. Auf diesem ältesten Binger Friedhof mit seinen verschiedenen Teilen, dem alten, neuen und dem orthodoxen Teil finden nach wie vor Bestattungen von Juden statt. Er ist darüber hinaus mit seinen fast tausend Grabstätten auch. einer der großen jüdischen Friedhöfe in Rheinland-Pfalz und eine wichtige kulturhistorische Stätte. Von dort hatten die Besucher auch einen einzigartigen Blick über die Stadt Bingen, den Rhein und Bingerbrück. Die Gäste aus Darmstadt zeigten sich sehr angenehm berührt von der Gastfreundschaft und der Binger jüdischen Geschichte. Alexander Stoler, Kulturreferent der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, sprach als Dank eine Einladung nach Darmstadt aus, der die Binger sicherlich gerne bald nachgekommen werden.

Gedenkstein der deportierten Familien Herz und Müller jetzt auf dem Binger jüdischen Friedhof

Der Gedenkstein für Selma und Hermann Herz sowie für Klara, Ludwig, Ruth und Friedrich Müller wurde aud den Binger jüdischen Friedhof umgesetzt.
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Schüler säubern Grabsteine auf dem Binger Jüdischen Friedhof

BINGEN (red). „Es ist nicht selbstverständlich, dass ihr hier die Grabsteine säubert, umso mehr gebührt euch Dank dafür", sagt Oberbürgermeister Thomas Feser bei seinem Besuch auf dem jüdischen Friedhof. Zwölf Schüler der Rochus-Realschule plus beschäftigen sich im Rahmen eines aktiven Arbeitskreises gemeinsam mit ihrem Lehrer Marcel Griesang mit den Schicksalen der jüdischen Bevölkerung. Nun haben sie bei einem ersten Vor-Ort-Termin begonnen, die Grabsteine zu reinigen.
Hermann-Josef Gundlach, Vorsitzender des Arbeitskreises Jüdisches Bingen sowie Marieluise Prass und Thomas Dahn vom Friedhofsamt unterstützen sie dabei.
„Der jüdische Friedhof in Bingen gehört mit seinen rund 1000 Grabstätten zu den größten in Rheinland-Pfalz. Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass junge Menschen aus unserer Stadt sich auf diese Art und Weise mit unserer Geschichte auseinandersetzen", hebt der Oberbürgermeister hervor.

Zeitzeuge Dr. med. Heidecker berichtet über die Judenverfolgung in Glogau

In einem beeindruckenden Vortrag berichtete Dr. med. Karl Maria Heidecker am 18. September 2019 im Erinnerungs- und Begnungszentrum in der ehemaligen Synagoge in Bingen über die Ereignisse in der Stadt Glogau (Schlesien) während der Nazizeit und wie er als Kind die Situation der Juden dort miterlebte.

Der Vortrag wird demnächst hier veröffentlicht.

Auf den Spuren der Vorfahren

AZ 23.07.2019: Judy Charny aus Jerusalem und ihre Kinder, Nachkommen des jüdischen Kaufmanns Sally Schott, besuchten Bingen.
Bericht von Beate Goetz
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Jüdisches Erbe in der Stadt

NBZ 20.07.2019
Bingen (red). Für die Projektwoche des Stefan-George-Gymnasiums erarbeitete das Team der Museumspädagogik in Kooperation mit dem Freundeskreis Jüdisches Bingen eine altersgerechte Führung, die das Augenmerk auf das jüdische Erbe in der Stadt richtet: Der Besuch des alten Friedhofs, der Hinweis auf im Boden eingelassene Stolpersteine, das Ken-nenlernen der Synagoge und ein Neugierde weckender Kontakt mit der rätselhaft erscheinenden hebräischen Sprache ermöglichten allen Schülern der 6. Jahrgangsstufe das Eintauchen in eine gerade durch ihre Fremdheit faszinierende Welt. Ein abschließender Workshop sorgte dafür, die gesammelten Eindrücke durch eigenes praktisches Tun zu verfestigen. Neben dem Anliegen, ein Bewusstsein für die jüdischen Spuren in der Stadt zu schaffen, hat sich das Museum der Kulturvermittlung für ältere Menschen verschrieben. Seit nun mehr einem Jahr ist das Museum regelmäßig zu Gast im Seniorenstift St. Martin und vermittelt hier eine anregende Begegnung zwischen Jung und Alt. Gemeinsam mit Schülerinnen der Hildegardisschule setzen sich die Bewohner des Stifts St. Martin anhand von Originalfundstü-cken, alten Fotografien und Dokumenten mit der Geschichte der Stadt Bingen auseinander. Die lebendige Beschäftigung mit Geschichte und Vergangenheit bietet vielfältige Möglichkeiten für einen gewinnbringenden Austausch zwischen Jung und Alt und unter den Bewohnern des Seniorenstiftes.

Erinnerungen an Ehrenbürger Isaac Ebertsheim

AZ: 15.06.2019 - BINGEN (red). Der Binger Arzt und Ehrenbürger Dr. Isaac Ebertsheim wäre jetzt 200 Jahre alt. Diese Tatsache war der Hauptgrund für den Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB), an ihn und seine Familie mit einer Publikation zu erinnern. Mit sehr viel Enthusiasmus befasste sich Luise Lutterbach mit seiner Geschichte und der seiner Familie. Dabei kam ihr zugute, dass der Urenkel von Ebertsheim, Vincent Frank-Steiner, wohnhaft in Basel, dieser Arbeit nicht nur positiv gegenüberstand, sondern alle rechtlich erforderlichen Genehmigungen erteilte. Dadurch und dank der Unterstützung durch das Stadtarchiv Mainz war es möglich, den Text vom „Doktorshaus in der Judengasse", aber auch viele andere Texte,Bilder und Fotos in das Buch zu integrieren. Es war für den Binger Oberbürgermeister Thomas Feser selbstverständlich, ein Grußwort zu schreiben. Schließlich war Ebertsheim Binger Ehrenbürger. Ehrenbürger deshalb, weil dieser jüdische Arzt vielen Menschen - gleich welcher Religion - in Bingen und Umge-bung geholfen hat. Dr. Ebertsheim lebte noch in einer Zeit, in der in Bingen Juden und Christen ohne große Probleme miteinander lebten. Die Vorstellung des neuen Buches findet am Sonntag, 16. Juni, ab 15 Uhr am „Doktorshaus", das normalerweise nicht zugänglich ist, statt. Die Bevölkerung ist zu der Vorstellung eingeladen. Treffpunkt ist vor dem Geschäft Blumen-Uihlein.

Verband Reale Bildung unterstützt den Arbeitskreis Jüdisches Bingen

AZ 8.04.2019: Der Verband Reale Bildung mit seinem Landes-Ehrenvorsitzenden Bernd Karst und Saskia Tittgen als Personalratsvorsitzende im Bezirk Rheinhessen-Pfalz unterstützen den Arbeiskreis Jüdisches Bingen mit einer großzügigen Spende.
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Jüdischer Friedhof ein wichtiger Teil der Binger Kulturgeschichte

AZ-13.04.2019: Oberbürgermeister Thomas Feser und der Arbeitskreis Jüdisches Bingen verschaffen sich einen Eindruck vom Zustand des Binger jüdischen Friedhofs
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Veranstaltung am 20.01.2019

Veranstaltung am 27.01.2019

Mit einem Smartphone den Binger Jüdischen Lehrpfad abgehen

Der Schüler des Binger Stefan George-Gymnasiums Johannes Gaul hat einen Jüdischen Lehrpfad mit 7 Stationen entworfen. Mittels eines Smartphone wird der Benutzer zu den einzelnen jüdischen Stationen geleitet und erhält dann vor Ort die entsprechenden Informationen.
Dazu einfach über "Play Store" oder "App-Store" die Applikation Actionbound (gratis) herunterladen, "Bound finden" auswählen und dann im Suchfeld "Judentum Bingen" eingeben.
Der Lehrpfad beginnt in der Rathausstraße, der früheren Judengasse.

Das Massaker von Kladovo-Sabac

Neueste Forschungsergebnisse zum Massaker von Kladovo-Sabac ergaben ein etwas anderes Bild als das, welches man den Marx-Brüdern vermittelt hatte.
Rafi Siano aus Haifa, ein Verwandter von Walter und Frieda Bär geborene Marx, stellte die neuesten Erkenntnisse und die Hintergründe, die zu dem Massaker führten, zusammen.
Im Oktober 2012 fand erstmals im Kibbuz Gan Shmuel in Israel eine Gedenkfeier für die Opfer dieses Massakers statt, zu der mehr als eintausend Teilnehmer gekommen waren. Zudem wird in Athlit, einem Vorort von Haifa, im „Museum für die illegalen Einwanderer der Mandatszeit“ eine Gedenkstätte für die Opfer von Kladovo-Sabac errichtet.
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